ERNTE

vom 25. bis 28.

September

ERNTE

KOMPOSITION

KOMPOSITION

Cabernet-Sauvignon 43 %, Merlot 42 %, Cabernet Franc 14 %, Petit Verdot 1 %

VINIFIZIERUNG UND REIFUNG

GÄRUNG

alkoholische in offenen und geschlossenen Fässern (57% und 12% der Ernte), malolaktische in Fässern (100%)

REIFUNG

mit 25% neuem Holz

PRODUKTION UND ALKOHOLGEHALT

PRODUKTION

Von 14 000 Flaschen

13,5 % Vol.

Château Hourtin-Ducasse 2018

Heftig

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AUSZEICHNUNGEN

  • Notiert 94 bei Sara d'Amato (September 2021): „Immediately endearing, this assemblage of 43% cabernet sauvignon, 42% merlot, 14% cabernet franc and 1% petit verdot is well-structured poised. Notably concentrated and refined with plush but grippy tannins. Upfront and yet not entirely revealing. Youthful and needing further time in bottle for best expression. Best 2023-2029. Value Rating: *****”

  • Notiert 93 bei John Szabo (September 2021): „This is classy and composed, polished left bank Bordeaux with about equal parts merlot and cabernet sauvignon, with 14% cabernet franc and a dash of petit verdot. The nose is already open and engaging, showing plenty of fresh-ripe, dark fruit, plums and cassis, alongside high-quality oak-derived spice and savory herbs. The palate is mid-weight at 13.5% alcohol declared, with finely detailed tannins and succulent acids, the entire ensemble in lovely harmony. I find this a graceful and beautifully balanced wine, enticing even at this young stage, though better no doubt from 2024-2034 or so. Delivers more than the appellation might imply and represents fine value in the realm of premium Bordeaux. Value Rating: *****”

  • Notiert 92 bei David Lawrason (September 2021): „Here's an ample, deeply colored and ripe left bank Bordeaux from a hot year. It still needs time to unwind and drop some tannin, but it is quite showy now as well with ripe mulberry fruit, red rose florality, fresh cedar bough and some rosemary. Oak spice is nicely wound. It is medium-full bodied, fairly dense and firm with cedary and earthy notes on the finish. Excellent length. Best 2025 to 2033. Value Rating: ***”

  • Notiert 92 bei Michael Godel (September 2021): „Château Hourtin Ducasse is found close to (and north from) Saint-Éstephe. Their top wine is composed from cabernet sauvignon, cabernet franc, merlot, petit verdot in an expertly traditional way. Forest floor, vegetative mulch and notable volatile rises mix and match for a wine of palpable terroir. Seems grounded while acting simultaneously airy, of oscillations and waves that keep one's tastebuds alert and at the ready. Tannins also act this way, shy at first but then accumulating, stepping away and then circling back for more structural gains. Give this some time to integrate. Drink 2023-2027. Value Rating: ****”

  • Notiert 90 bei Wine Enthusiast, Roger Voss (3.1.21): „Dieser eleganter und ausgewogener Wein hat reiche Tannine, die zu den Früchten der schwarzen Johannisbeere passen. Das Weingut südlich von Saint-Estèphe hat einen reifen Wein hergestellt, der gut altern wird. Trinken ab 2023."

  • Notiert 91 und einer Silbermedaille bei der International Wine Challenge 2020 in London: „Stewed blackberry potpourri, good density, ox blood and minerality. Good deep and rich pate. One to watch" (Panel Chair: Ulrich Hoffmann, Co-Chair: Helen McGinn)

  • Ausgewählt und notiert 89 bei Andreas Larsson

  • Ausgewählt und bewertet * von 1001 Tastings 2021

  • Ausgewählt vom Dussert Gerber Guide 2021: „Ein Erfolg mit diesem Haut-Médoc 2018... es ist ein Wein reich an Farbe und Aromen, vollmundig wie er sein sollte, sehr gute Entwicklung, kraftvoll und geschmeidig im Mund. that Zeit."

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DER FELDZUG

Der Feldzug begann mit einer außergewöhnlich langen Regenperiode (November bis Juli!) mit zwei Hagelstürmen Ende Mai, die uns glücklicherweise verschont blieben (puh!). Diese hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit hohen Temperaturen bereitete den Boden für Mehltauangriffe, die den ganzen Sommer andauerten; mehr Behandlungen, ständige Wachsamkeit und, nach Meinung der Experten, der unvermeidliche Verlust eines Teils der Ernte für alle, die nicht "konventionell" waren. Glücklicherweise war das Ende der Saison trocken und sonnig, und nur die Menge war betroffen. Die Qualität war da und die kleinen Mengen waren sogar ein Vorteil, so dass die Reifung während der starken Hitze im August nicht blockiert werden konnte. Die Ernte begann am 18. September mit den für Les Roses de Marie ausgewählten Parzellen und endete mit dem allerletzten Merlot am 28. September. Ein mildes Wetter ermöglichte es, die Ernte im Rhythmus der Reife durchzuführen, mit heißen Tagen und kühlen Nächten, die die Konzentration von Aromen und Phenolen begünstigten. Wir haben der Versuchung nicht nachgegeben, wegen des schönen Wetters noch mehr Reife zu suchen; wir riskierten konfitürartige Aromen, niedrige Säure und ungewöhnlich hohe Grade, also unausgewogene Weine. Die Beeren waren recht klein mit dicken, reifen Häuten und einer beeindruckenden Farbe. Die alkoholische Gärung verlief mit 57% in offenen Fässern und 12% in geschlossenen Fässern reibungslos. Die malolaktischen Fermentationen waren etwas launisch und zogen sich für ein paar Fässer in die Länge! Wir hatten also ein wunderschönes Rohmaterial, das einen konzentrierten, runden und ausgewogenen Wein suggerierte; aber erst nach der Komposition wüssten wir, ob wir es mit einem dieser "großen Jahrgänge" zu tun haben.

Ich mag keinen Mehltau!

VERKOSTUNG

Schöne, tiefe, rubinrote, nachhaltige Farbe

Feine Nase, präzise, fruchtig (schwarze Früchte), Vanille, würzig (süße Gewürze), frisch, lang, ein paar Noten von Lakritz. Die Nase setzt sich in der Luft mit Eleganz durch.

Im Mund ein üppiger, konzentrierter Wein, ohne Schwere, fruchtig, würzig (Pfeffer). Zartes Tanninen Gefühl, pudrige Tannine. Langer fruchtiger Abgang.

Serviertemperatur: 14 - 15° C.

Harmonien: Steinpilze Bordelaiser Art, frische Gänseleber in Papillote, Eier in Meurette, Neunauge, Seeteufel mit roter Pfeffercreme, Lammkoteletts mit Kräutern, Kalbsleber mit Basilikum. Ungekochte Presskäse (saint-nectaire, ossau iraty). Birne mit Rotwein.

14. Juli 2020
Wurzeltag
Marc Quertinier,
Önologe

UND DIE ANDEREN...

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